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News


06.12.2017

Sylvester mit Hund: Was muss ich beachten?
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Infos


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Dr. Susanne Lautner - Infos, Maulkorb

Welche Kriterien muss ein gut sitzender Maulkorb erfüllen ?


Hunde können nicht schwitzen. Ihre einzige Möglichkeit sich bei hohen Temperaturen abzukühlen ist das Hecheln. Dazu müssen sie das Maul weit aufmachen können. Auch bei Stress, Aufregung, Schmerzen hecheln Hunde. Hunde die nicht richtig hecheln können , überhitzen und können kollabieren (ohnmächtig werden) bzw gesundheitliche Schäden davontragen. Gut sitzende Maulkörbe müssen ausserdem dem Hund ermöglichen, Wasser zu trinken und Leckerchen zu nehmen.

Beim Kaufen eines Maulkorbes immer den Hund mitnehmen!

Dr. Susanne Lautner - Infos, Maulkorb Kriterien:


GANZ WICHTIG: Ihr Hund muss schonend und Schritt für Schritt an den Beisskorb gewöhnt werden. Das kann mehrere Wochen dauern.

Kontaktieren Sie mich bitte: Ich biete Maulkorbtrainig an bzw. ich beurteile Ihren Maulkorb und helfe Ihnen beim Anpassen.




Flexi-Leinen


November 2014 von Sonja Hoegen; Hundeschule dogcom

Ausziehleinen, zum Beispiel Flexi-Leinen* sind beliebt, weil sie bequem sind. Sauber im Matschewetter. Aber sie sind gefährlich für Hund und Mensch. Hier 10 gute Gründe warum.

Ausziehleinen...
  1. sind unsicher. Manchmal funktioniert der Stopper nicht. Etwa an einer Straße, wenn ein Auto kommt, und der Hund auf die Straße springt. So geschehen bei einem Kunden: Hund tot.
  2. Flexi-Leinen® verursachen Verletzungen. Ganz egal ob Schnur oder Band, schnell durchgezogen entstehen schlimmste Verbrennungen oder Schnitte, ganz ähnlich so wie man einen Tortenboden mit einem Faden teilt. Tierärzte können ein Lied davon singen. 2007 wurden in den USA 16564 Menschenverletzungen durch Hundeleinen in Krankenhäusern behandelt. Diverse Finger wurden schon durch Rollleinen unfreiwillig amputiert.
  3. verhindern ein Eingreifen. Muss man den Hund schnell von etwas wegnehmen, zum Beispiel bei einem gefährlichen Hundekontakt oder von Glasscherben, greift man mit der Hand in das Band. Zieht der Hund dann nach vorne, wird man ihn kaum halten können, und es entstehen Verletzungen an der Hand. Man hat überhaupt keine Kontrolle.
  4. verhindern ein entspanntes Spazierengehen. Der Hund ist immer auf Zug, und je nachdem ob sich die Leine in einem Busch verheddert, kann das für den Hund unangenehm fesselnd sein. Führt man die Leine locker mit dem Stopper, und lässt dann die Taste los, schnalzt das Band ruckartig zurück. All das spürt der Hund am Körper - schlimmstenfalls am Hals.
  5. können Hunde in die Flucht schlagen. Fällt einem der Kasten aus der Hand, saust er dem Hund hinterher; und der wird zumeist panisch davon rennen. Manche Hunde rasen kopflos auf die Straße, in den Wald, verheddern sich, können nicht mehr zurück. Tasso kann ein Lied davon singen.
  6. führen zum Leine-ziehen. Der Hund lernt: wenn ich irgendwo hin möchte, muss ich ziehen. Eine Leinenführigkeit an normaler Leine ist damit stark erschwert.
  7. verhindern den sozialen Umgang. Man kann den Hund praktisch nicht zu anderen angeleinten Hunden hinlassen, da die Verhedderungsgefahr und damit das Konfliktrisiko stark erhöht sind. Außerdem ist die Leine immer auf Zug, und sorgt damit für zusätzliche Anspannung beim Hund. Bei Hunden, die früher über Leinenruck trainiert wurden, löst der Zug eine unerwünschte Verknüpfung aus.
  8. stressen den Hund. Er weiß nie, wie viel Meter er wann bekommt, und wann der Stopper gedrückt wird.
  9. sind nicht versichert. Manche Tierhalter-Haftpflichtversicherungen erkennen Rollleinen nicht als richtige Leinen an (richtigerweise, aufgrund der hohen Schadensgefahr). Sollte der Hund also im Dunkeln an der Flexi geführt werden, und ein Fahrradfahrer fährt in die unsichtbare Leine, kann es sein, dass der Versicherer keine Deckung zusagt wegen Fahrlässigkeit / Eigenverschulden. Und der Hund wäre bei einem solchen Vorfall sicherlich auch verletzt.
  10. sind unzuverlässig. Je nach Größe und Stärke des Hundes kann die Schnur reißen, und der Hund ist weg. Oder der Hund beißt die Schnur in Sekunden durch. So schon häufig geschehen.
Immer wieder sagen Befürworter der Ausziehleinen, dass man bei richtiger Handhabung diese Gefahren ausschließen könne. Das ist falsch. Viele der Situationen entwickeln sich ohne eigenes Zutun rasant. Und schließlich gefährdet man nicht nur sich selbst, sondern auch andere Hunde und Menschen.

Die gute Nachricht wenn man den Hund nicht frei lassen kann, und ihm trotzdem Spielraum geben möchte: Alternativen zur Ausziehleine gibt es! Zum Beispiel Schleppleinen aus Biothane oder Leder, erhältlich in jeder Länge und Breite. Biothane hat den Vorteil, dass sie bei kluger Farbwahl gut sichtbar ist: Neonfarben sieht man auch im Gras schön. Beide Materialien werden bei Nässe nicht schwer, wie etwa Nylon. Leder liegt sehr angenehm in den Hand.

Zum Weiterlesen:
www.airedale-forum.de
ruhr-hundeforum.xobor.de
www.consumerreports.org
news.vin.com
www.flexi-northamerica.com

* Unter Flexi-Leinen versteht man gemeinhin ausziehbare Leinen, auch von anderen Herstellern. Der Begriff wurde hier zum einfacheren Verständnis benutzt.




So sitzt das Geschirr richtig


Informationen über das richtige Anlegen des Hundegeschirrs finden sie HIER.




Dr. Susanne Lautner - Infos, Anzüge für Hunde

Anzüge für Hunde


Hat man früher nur kleine Hunde angezogen gesehen, so sind heutzutage auch große Hunde mit High-End-Kleidung im Winter anzutreffen. Hier die häufigsten Fragen zum Thema:


Hundemäntel – ist das denn nicht nur ein Modetrend?

Hundebekleidung liegt zunehmend im Trend, allerdings nicht aus modischen Gründen. Durch extensive Forschung wissen wir viel mehr über die Tiergesundheit. Kälte wirkt sich negativ auf sehr viele (Vor-)Erkrankungen aus, und kann den Hund krank bzw. noch kränker machen.
Unterkühlung (Hypothermie) ist ein ernstzunehmender Notfall.


Aber früher brauchten Hunde doch auch keine Mäntel!

Früher lebten Hunde im Zwinger. Sie bauten über den Herbst ein schützendes Winterfell auf, welches sie wie ein dicker Pelzmantel wärmte. Heute leben unsere Hunde mit im Haus, wo sie von 24 Stunden mindestens 20 Stunden bei durchschnittlich 21 Grad Celsius verbringen. Bei mehrheitlich so warmen Temperaturen baut ein Tier kein Winterfell im solchen Sinne auf. Sie erleben zwar einen Fellwechsel, die enorm wärmende Unterwolle wird jedoch nur in sehr geringem Ausmaß gebildet.

Am deutlichsten lässt sich dieser Unterschied bei Hunden nachvollziehen, die beispielsweise im Winter aus dem osteuropäischen Tierschutz zu uns geholt werden. Ihr Fell ist unfassbar dicht und griffig, und schützt den Hund wie ein dicker Wollpullover.


Welche Hunde brauchen einen Anzug?
Aber mein Hund zittert gar nicht!

Zittern ist kein Zeichen für Frieren. Zittern ist ein Symptom von Hypothermie (s.o.). Wenn ein Hund also zittert, friert er nicht nur ein bisschen, sondern ist schon zu lange und / oder zu stark der Kälte ausgesetzt. Das Zittern entsteht durch stärkere Kontraktion der Muskeln: der Körper versucht sich wieder aufzuheizen. Zittern ist ein Signal an das Gehirn: Achtung, erstes Stadium der Unterkühlung! Ab ins Warme!


Ab welcher Temperatur sollte der Hund angezogen werden?

Nicht nur Kälte ist das Problem, sondern auch der Wind. (Der Windchill-Effekt wird durch die konvektive Abführung hautnaher und damit relativ warmer Luft und die damit einhergehende Erhöhung der Verdunstungsrate hervorgerufen. Die für den Phasenübergang des Wassers notwendige Energie wird dabei durch Wärmeleitung aus der Körperoberfläche abgezogen und kühlt diese dementsprechend ab.)

Daher die Faustregel: der Hund sollte angezogen werden, sobald die Menschen ihre Winterjacken anziehen, spätestens aber, wenn diese Schal und Handschuhe tragen.


Dr. Susanne Lautner - Infos, Anzüge für Hunde Was macht einen guten Anzug aus?

Leider gibt es erschreckend viele unsinnige Modelle auf dem Markt. Zum Beispiel der Schildkrötenpanzer: oben handbreit wattiert, unten lediglich ein Gurt, der weder Herz noch Schultern schützt. Oder es gibt tatsächlich Jacken mit Kapuze, die schlicht dem Kindchenschema huldigen.

Hunde sind sehr sensibel in Sachen Ausrüstung. Sie fühlen sich schnell unwohl, die Anzüge müssen daher funktional und komfortabel sein.


Ein guter Anzug... Dr. Susanne Lautner - Infos, Anzüge für Hunde Moderne Mäntel sind daher gerne aus Softshell – ein Material von hoher Qualität und hohem Preis. Wintersportler tragen Softshell, weil es je nach Verarbeitung elastisch, winddicht, wasserabweisend bis zu einem gewissen Grad, anschmiegsam, leicht und dünn ist – ideale Eigenschaften auch für Hundewinterbekleidung. Das Brustgeschirr kann ohne Probleme einfach drüber gezogen werden.


Welche Marken sind zu empfehlen?

Lediglich zwei Big Player (und hoffentlich zahllose kleine Manufakturen) stellen sinnhafte Kleidung her: Ruffwear und Hurtta. Ruffwear hat die besseren Modelle, Hurtta die besseren Größen. Das Nachsehen haben Mops, Französische Bulldogge, Cairn Terrier und Co: sie sind extra kurz und extra breit, und nur Wolters hat einige akzeptable Mäntel für sie im Programm.

Die Suche nach einem guten Anzug kann sich tatsächlich als sehr schwierig erweisen, und es sollte immer darauf geachtet werden, dass sich der Hund in seiner Kleidung wohlfühlt.

Copyright ©: S. Hoegen, dogcom, 2016